ABWASSER- UND SCHLAMMBEHANDLUNG

Die originäre Aufgabe der Abwasserreinigung auf Kläranlagen wird aus ökonomischen und ökologischen Interessen zunehmend erweitert. Beispielsweise gewinnen Aspekte der Eigenenergieerzeugung, der kostengünstigen Klärschlammentsorgung und die Einbindung neuer Verfahren zur Abwasserreinigung verstärkt an Bedeutung.

Unser qualifiziertes Team übernimmt für Sie die Optimierung bestehender Anlagen, Planungsaufgaben für Neu- und Umbauten sowie Beratungsleistungen im gesamten Themenfeld der Abwasser- und Schlammbehandlung.

Ihr Ansprechpartner

DIPL.-ING. PETER WULF

+49 201 3610-110
wulf@ewlw.de

UNSER LEISTUNGSSPEKTRUM

  • Verfahrenstechnische und wirtschaftliche Betriebsoptimierung bestehender Anlagen
  • Planung von Abwasser- und Schlammbehandlungsanlagen einschließlich Bauüberwachung
  • Betriebskostenauswertung und -optimierung
  • Energieanalysen und energetische Optimierung
  • Anpassung des Betriebes an veränderte Belastungssituationen, Konzepte zur Zukunftsfähigkeit
  • Ermittlung freier Kapazitäten und Umsetzung der Co-Vergärung
  • Dynamische Kostenvergleichsrechnungen
  • Verfahrenstechnische Unterstützung bei der Betriebsführung
  • Beratung und Hilfestellung bei Betriebsstörungen
  • Entwicklung und Betreuung von Versuchs- und Messkampagnen
  • Wissenschaftliche Begleitung von Pilotversuchen und Produktentwicklungen
  • Schulung des Personals abwassertechnischer Anlagen

PROJEKTBEISPIELE

Reduktion des Eintrags von Plastik über das Abwasser in die aquatische Umwelt – REPLAWA

Leistung: Koordination und fachliche Bearbeitung BMBF-Verbundprojekt
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektstandort: Untersuchungen an 10 großtechnischen Anlagen, Gewässerabschnitten und halbtechnischen Anlagen
Projektlaufzeit: 2018 – 2020

Projektkurzbeschreibung:

Untersuchungen zum Schutz der Ressource Wasser vor Plastikeinträgen aus der Abwasserableitung und Abwasserbehandlung, u. a.:

  • Weiterentwicklung der Probenahme- und Analysenmethodik
  • Untersuchung der Eintragspfade ins Gewässer und der Senken bei der Abwasserbehandlung
  • Erprobung von Verfahren zur Steigerung des Plastikrückhalts bei der Abwasserbehandlung

Am Verbundprojekt sind neun Projektpartner beteiligt. Die EMSCHER WASSERTECHNIK ist bei verschiedenen fachlichen Arbeitspaketen beteiligt und übernimmt die Koordination des Verbundes.

Weitere Details können Sie auf der Projekthomepage www.replawa.de nachlesen.

Solarthermische Trocknung auf der zentralen Schlammbehandlung Bottrop

Leistung: Planungsleistungen zum Neubau einer solarthermischen Trocknungsanlage für Klärschlamm von rund 4 Mio. Einwohnerwerten
Auftraggeber: Emschergenossenschaft
Projektstandort: Bottrop
Projektlaufzeit: 2018 – 2020

Projektkurzbeschreibung:

  • Generalplanung des Neubaus der Trocknungsanlage zur Trocknung von rund 225.000 t entwässertem Schlamm auf einer Gesamtfläche von rund 6 ha
  • Einbindung verschiedener Wärmequellen mit insgesamt rund 125 GWh/a inkl Errichtung einer Erdgas-BHKW-Anlage mit einer Leistung von 10 MWel.
  • Implementierung und Anbindung an den Anlagenbestand (Schlammentwässerung, Fremdschlämme, Schlammverbrennung

Phosphorelimination auf der Kläranlage Wetzlar

Leistung: Planungsleistungen für die Ergänzung und Ertüchtigung der Anlagentechnik zur chemischen Phosphor-elimination
Auftraggeber: Abwasserverband Wetzlar
Projektstandort: Wetzlar
Projektlaufzeit: 2018 – 2019

Projektkurzbeschreibung:

  • Veranlassung: verschärfte Ablaufanforderungen beim Parameter Phosphor im Zuge der Maßnahmenprogramme
    zur Wasserrahmenrichtlinie
  • Analyse der vorhandenen Betriebsdaten, Verfahrensführung und Anlagentechnik zur chemischen Phosphoreli-mination und Ableitung von Optimierungsansätzen zur Leistungs- und Effizienzsteigerung
  • Planungsleistungen für die Maßnahmen zur Ertüchtigung der Phosphorelimination, insbesondere
    Erneuerung der Ausrüstung der Dosierstation, Ergänzung der Messtechnik, Installation eines Rohr- und eines
    Gerinnemischers zur Verbesserung der Einmischung des Fällmittels, Umsetzung eines geänderten Umsetzungs-
    konzeptes